SAL de IBIZA Chips Salt and Vinegar. Säure aus Jerez, Salzblüte aus Ibiza.
Bei den SAL de IBIZA Chips Salt and Vinegar handelt es sich um Kartoffelchips mit Moscatel-Sherry-Essig und Fleur de Sel. Der Hersteller schreibt die Sorte „Salt & Vinegar“. Neben dem Essig enthalten sie Aromastoffe, Laktose und Fructose. Rein aus Kartoffel und Salz bestehen sie also nicht. Der Beutel enthält 125 g.
Ausgangspunkt sind dieselben Agria-Kartoffeln, die SAL de IBIZA für alle seine Chips verwendet. Für die Salt-&-Vinegar-Chips ergänzt der Hersteller sie um einen Essig aus Jerez. Er wird aus der goldenen Muskattraube gewonnen. Dazu kommt Salzblüte von den Salinen Ibizas. Das Ergebnis ist eine Sorte, bei der Säure und Salz gemeinsam den Ton angeben.
Woher die Säure in diesen Chips kommt
Die Säure stammt aus einem Moscatel-Sherry-Essig, auf Spanisch Vinagre de Jerez al Moscatel. Moscatel bezeichnet die Muskattraube, aus der dieser Essig hergestellt wird. Der Hersteller beschreibt das Zusammenspiel als ausgewogenes Verhältnis von Frucht und Säure.
Wie viel Essig in den Chips steckt, gibt SAL de IBIZA nicht an. Auf der Zutatenliste stehen außerdem Aromastoffe, Laktose, Fructose und Maisstärke. Der Anteil an Fleur de Sel liegt bei 1,57 Prozent. Damit liegt der Salzgehalt zwischen der Sorte mit Fleur de Sel und der Trüffel-Variante.
Für Puristen ist diese Sorte nicht das richtige. Wer Chips ohne zugesetzte Aromastoffe möchte, greift besser zur schlichten Fleur-de-Sel-Sorte. Sie besteht nur aus Kartoffeln, Öl und Salz.
Was Sie zu Essig-Chips trinken können
Säure im Snack verlangt nach einem Getränk, das dagegenhalten kann. Naheliegend ist ein trockener Sherry, denn er stammt aus derselben Gegend wie der Essig. Schenken Sie einen gut gekühlten Fino in kleine Gläser. So treffen sich zwei Erzeugnisse aus Jerez auf einem Tisch.
Gut funktionieren auch Getränke mit Kohlensäure. Ein herbes Pils, ein trockener Cidre oder ein Gin Tonic bringen Frische und spülen die Säure vom Gaumen. Wer alkoholfrei bleiben möchte, wählt ein Mineralwasser mit einer Scheibe Zitrone oder einen ungesüßten Eistee.
Zu gereiftem Rotwein sind die Chips weniger geeignet. Essig lässt feine Weine schnell dünn und kantig wirken. Heben Sie solche Flaschen lieber für den Käse auf.
Unser Vorschlag: Servieren Sie die Chips zu Backfisch, zu einem Matjesbrötchen oder zu Räucherlachs auf Schwarzbrot. Die Säure übernimmt dann die Rolle, die sonst ein Spritzer Zitrone spielt.
Laktose, Fructose und die übrigen Angaben
Die Zutaten in der Reihenfolge der Herstellerangabe:
- Agria-Kartoffeln.
- Sonnenblumenöl.
- Fleur de Sel als natürliches Meersalz, 1,57 %.
- Aromastoffe.
- Sherry-Essig aus Moscatel-Trauben.
- Laktose, Fructose und Maisstärke.
Laktose ist Milchzucker. Menschen mit einer Milchallergie oder einer Laktoseunverträglichkeit sollten diese Sorte deshalb meiden. Angaben zu möglichen Spuren anderer Allergene macht der Hersteller online nicht. Maßgeblich bleibt das Etikett.
Je 100 g weist SAL de IBIZA folgende Werte aus:
- 557 kcal beziehungsweise 2316 kJ.
- 39,2 g Fett, davon 4,73 g gesättigte Fettsäuren.
- 42,4 g Kohlenhydrate, davon 1,4 g Zucker.
- 6,6 g Eiweiß und 4,1 g Ballaststoffe.
- 1,57 g Salz.
Mit 39,2 g Fett je 100 g ist das der höchste Wert unter den fünf Sorten der Marke.
Ein Essig aus Jerez in einer Berliner Marke
Hinter SAL de IBIZA steht eine GmbH mit Sitz in Berlin. Sie entwickelt Salzkreationen und Verpackungen und beliefert weltweit den Großhandel und Feinkostgeschäfte. Das Salz gewinnen Salzbauern in einem Naturschutzgebiet im Süden Ibizas. Sie schöpfen das Fleur de Sel per Hand, sobald es an der Oberfläche der Becken auskristallisiert.
Bei dieser Sorte kommt mit dem Essig eine zweite spanische Herkunft hinzu. Wo die Chips selbst gebacken werden, verrät der Hersteller nicht. Fest steht nur, dass in kleinen Chargen gearbeitet wird. Das gesamte Sortiment der Marke finden Sie in unserer Kategorie SAL de IBIZA.
Sherry-Essig, Salzblüte und Agria-Kartoffeln. Für alle, die bei Chips zuerst an Säure denken.