Grano, das grobe Küchensalz aus Ibiza. Für Salzkruste, Grillgut und Ofengemüse.
SAL de IBIZA Grano ist sehr grobes, unraffiniertes Meersalz ohne Bleich- und Trennmittel. Der Hersteller empfiehlt es vor allem für Gerichte in der Salzkruste. Für Teige, Dressings oder den Tischstreuer ist das Korn zu grob, dafür gibt es feinere Sorten.
Grano ist das grobe Küchensalz von SAL de IBIZA. Das spanische Wort bedeutet Korn, und genau das bekommen Sie: kräftige Salzkristalle, die man einzeln zwischen den Fingern spürt. In der Kilopackung ist es als Vorrat angelegt. Seine Paraderolle spielt es dort, wo große Mengen Salz gebraucht werden, die am Ende gar nicht gegessen werden.
Sehr grobes Korn mit klarer Aufgabe
Laut Hersteller ist das Grano sehr grob und rein, gedacht für die Küche. Die Kristalle sind deutlich größer als beim Granito im Streuer und viel gröber als beim feinen Fina. Sie lösen sich langsamer auf und behalten in einer feuchten Salzmasse ihre Form.
Gerade diese Eigenschaft macht das Grano für eine Kruste interessant. Grobe Körner lassen sich mit etwas Flüssigkeit zu einer formbaren Masse verbinden, die im Ofen hart wird. Feines Salz würde dabei eher zu einem dichten Brei verlaufen.
Für viele Alltagsaufgaben ist das Grano dagegen nicht geeignet. Im Brotteig verteilt es sich ungleichmäßig, in einer kalten Vinaigrette löst es sich kaum. Wer ein Salz für alles erwartet, fährt mit dem feinkörnigen Fina besser.
So gelingt Fisch in der Salzkruste
Garen in der Salzkruste ist eine bewährte Ofentechnik. Der Fisch liegt dabei rundum eingepackt in einer Hülle aus Salz und gart im eigenen Saft. Beim Aufbrechen am Tisch steigt der Duft auf, und das Fleisch ist saftig.
- Einen ganzen Fisch, etwa eine Dorade oder einen Wolfsbarsch, ausnehmen und nicht schuppen.
- Den Bauch mit Zitronenscheiben und Kräutern füllen.
- Grano mit etwas Eiweiß oder Wasser zu einer feuchten Masse mischen.
- Eine Schicht auf ein Blech geben, den Fisch darauflegen und vollständig bedecken.
- Im heißen Ofen backen, bis die Kruste fest ist, dann am Tisch aufschlagen.
Aus Erfahrung: Rechnen Sie großzügig, denn eine geschlossene Kruste braucht viel Salz. Bei einem großen Fisch kann eine einzelne Packung knapp werden. Gegessen wird die Kruste nicht, sie dient nur als Hülle. Auch Kartoffeln, Rote Bete oder Sellerie lassen sich auf diese Weise im Ofen garen. Bei Gemüse genügt oft eine dünnere Schicht als beim Fisch, weil es keine empfindliche Haut schützen muss.
Gewonnen in den Salinen der Insel
Wie alle Salze der Marke stammt das Grano aus dem Naturpark Ses Salines im Süden Ibizas. Die UNESCO erklärte die Landschaft 1999 zum Welterbe. Seit mehr als 2700 Jahren wird dort aus Meerwasser Salz gewonnen.
In den Salzgärten verdunstet das Wasser durch Sonne und Wind. Zurück bleibt das Meersalz, das anschließend allein an der Sonne trocknet und dann vermahlen wird. SAL de IBIZA nennt das Grano vollkommen naturbelassen. Bleichmittel und Trennmittel sind nicht zugesetzt, auf der Zutatenliste steht nur Meersalz.
Die Ernte übernehmen die Salzbauern vor Ort. Die SAL de IBIZA GmbH aus Berlin entwickelt das Sortiment, gestaltet die Verpackungen und übernimmt das Abfüllen. Fachleute sprechen dabei von Konfektionierung.
Auch für Gegrilltes und als Vorrat
Auf der englischsprachigen Website nennt der Hersteller noch zwei Verwendungen. Das Grano dient dort als Finish für gegrilltes Fleisch und als Füllung für Salzmühlen. Ein paar grobe Kristalle auf einem frisch aufgeschnittenen Rib-Eye setzen deutliche Salzakzente. Streuen Sie sparsam, denn jedes Korn liefert eine kräftige Portion Salz.
Für die Mühle hat SAL de IBIZA allerdings ein eigenes Salz im Programm. Das Molino für die Salzmühle ist laut Hersteller das gröbste Salz der Marke. Weitere Sorten zeigt unsere Übersicht SAL de IBIZA.
Grobes Salz für große Gerichte: ein Kilo Meersalz, das im Ofen eine Hülle bildet und auf dem Grill Akzente setzt.